Jetzt sind wir schon in Mammalapuram und froh, das laute lärmige Chennai hinter uns gelassen zu haben, und die schlechte Luft. Heute Nacht haben wir Schlaf nachgeholt und mal wieder 8 Stunden geschlafen.

Nach dem Frühstück sind wir mit einem Taxi die 50 km bis Mamalapuram gefahren für 800 Rupien, das sind 16 Euro (wir haben dem Hotelboy die Telefonnummer eines billigen Taxiunternehmens aus unserem Buch gegeben). Auch die Unterkunft haben wir aus unserem Buch und sind sehr zufrieden, Greenwoods Resort, in der Nähe vom Strand mit eigener Terrasse unter Palmen,
ansonsten eher schlicht aber sauber. Wir sind beide schon im Indischen Ozean schwimmen gewesen. Das Wasser ist warm und wellig. An den Müll und Schutt, der überall herumliegt, muss man sich erst gewöhnen.

Mitten auf dem Strand steht ein Verschlag mit heiligen Kühen, aus dem ein grünes stinkendes Rinnsal läuft. Gelegentlich machen sich die Kühe selbständig und laufen über den Strand oder durch die Strassen des Dorfs.
Die Eindrücke sind wirklich alle sehr stark hier. Heute Abend, als wir einen der hiesigen Tempel anschauten (Vishnu geweiht), sind wir von einem der Priester ins Allerheiligste gerufen und gesegnet worden, mit heiliger Asche auf der Stirn und einer Art umgedrehtem Sektkübel, der einem aufgesetzt wird – sehr starke Schwingungen, die noch länger anhielten. In Mammalapuram bleiben wir wahrscheinlich bis Sonntag und genießen die Ruhe des Zimmers mit exotischen Vogelrufen (wie im Zoo) statt des Dauergehupes in Chennai.
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